39. Internationales U15-Hallen-Fußballturnier

  • 16. Dezember 2018
  • Peter Oeinck
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Das 39. Internationale U15-Hallen-Fußballturnier des FSV Ochtrup um den Wanderpokal der Volksbank Ochtrup-Laer eG ist Geschichte. Turniersieger wurde die U15 des VfL Wolfsburg. Nachfolgend die Berichterstattung der WN Münster.

Hallenfußball: Der 39. Volksbankcup in Ochtrup / Der VfL Wolfsburg gewinnt den Volksbankcup in Ochtrup

Ochtrup – Von Alex Piccin Sonntag, 27.01.2019

Die „Wölfe“ haben zugebissen: Zum zweiten Mal nach 2014 hat sich der Nachwuchs des VfL Wolfsburg den Titel beim Ochtruper Volksbankcup geholt. Im Finale gab es einen 3:1-Erfolg über Arminia Bielefeld. Titelverteidiger TSG Hoffenheim landete auf dem dritten Platz.

Nach 2014 holt der VfL Wolfsburg zum zweiten Mal den Volksbankcup. Phasenweise war es etwas holprig, besonders nach der Verletzung Ajdin Becovics (hinten, 2.v.l.). Die Wölfe steigerten sich aber immer weiter und holten souverän den Titel.

Turniersieger: VfL Wolfsburg U15

Wie in allen anderen Nachwuchsleistungszen­tren auch, steht beim VfL Wolfsburg die Entwicklung der Spieler im Vordergrund. In der Regel benötigt der Fußballer dafür Geduld und Ausdauer. Eine stete Verbesserung innerhalb eines Tages machte Trainer Christian Wimmer während des 39. Volksbankcups bei seiner Mannschaft aus. Sie holte nach 2014 zum zweiten Mal den Titel – dank einer Steigerung im Laufe des Turniers. Mehr zum Thema

Nach zwei knappen Siegen gegen den VfL Bochum und Twente Enschede gab es eine deutliche Niederlage gegen das Jugendleistungszentrum Emsland/SV Meppen. Zwei schnellen Gegentoren folgte die schwere Verletzung Ajdin Becovics samt minutenlanger Unterbrechung. „Die Jungs waren danach etwas von der Rolle“, erklärte Wimmer das 0:4. Es schlossen sich ein 2:2 gegen Arminia Bielefeld und zum Vorrundenabschluss ein 8:2 über den VfL Osnabrück, was Rang eins bedeutete.

Die Lila-Weißen hatten ihrerseits Pech und mussten gleich vier Torhüter, davon drei Feldspieler, einsetzen. Der leicht verletzte Stammkeeper Luca Böggemann wurde, um kein unnötiges Risiko zu gehen, unter die Dusche geschickt. Joshua Warsinskys behandschuhtes Intermezzo dauerte nur kurz. Er bekam einen Ball an den Kopf geschossen und gab das rote Trikot an Robin Schröder ab. „Vielleicht rotieren wir im Tor einfach weiter“, hatte Trainer Jan Stromberg nach dessen Einsatz noch mit einem Augenzwinkern gesagt. Schließlich durfte Tom Wulfgramm ran.

Die Gruppe B schloss Titelverteidiger TSG Hoffenheim ohne Niederlage ab, gefolgt von Fortuna Düsseldorf. Der Nachwuchs aus der Landeshauptstadt unterlag dominant auftretenden Wolfsburgern im Halbfinale (1:2), wenngleich Emmanuel Gyamfi fünf Sekunden vor Schluss die Latte traf. Die zweite Vorschlussrunden-Partie zwischen Bielefeld und der TSG war offener und wurde erst im Neunmeterschießen entschieden: Alle Arminen trafen, zwei Hoffenheimer zielten vorbei.

Im Endspiel nahmen die „Wölfe“ von Beginn an das Heft in die Hand, die Bielefelder warteten ab. Der VfL münzte seine Dominanz durch Tore von Matthew Meier, Davis Boateng und Elia Höppner in eine 3:0-Führung um. Das Aufbäumen der Ostwestfalen und Ersin Dogans 1:3 kamen zu spät. Wolfsburg spielte die letzte Minute auch in Unterzahl clever herunter. „Am Ende war es eine souveräne Geschichte. Kompliment an die Spieler, die sich immer weiter gesteigert haben“, sagte Wimmer.

FSV-Vorsitzender Peter Oeinck hatte zunächst Bedenken, ob der Zuspruch der Zuschauer aufgrund fehlender großen Kaliber wie Borussia Dortmund, Schalke 04 oder 1. FC Köln in diesem Jahr geringer ausfallen würde. Im Laufe des Nachmittags zerstreuten sich diese Sorgen aber. Insgesamt verfolgten gut 1000 Tribünengäste das Geschehen auf dem Parkett. „Die Regionalität, die durch die Vereine aus der näheren Umgebung nun gegeben ist, hat den Nerv getroffen“, freute sich Oeinck und kündigte Veränderungen an. Für das nächste Jahr wird mit einem neuen Modus geliebäugelt.

Die Ergebnisse, Tabellen und Platzierungen:

….und weitere Impressionen

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